Das CMP-Projekt
Projekttitel
Case Management Psychoonkologie - Implementierung psychoonkologischer Leistungen in Kliniken der Akutversorgung
Projektzeitraum
Beginn: 01. Januar 2004
Abschluss: 31. Dezember 2006
Projektleitung
- Dr. Hans-Ulrich Höhl, Leiter der CARINA Stiftung, Herford
- PD Dr. phil. Michael Kusch, Leiter der Abteilung für Psychoonkologie am Klinikum
Herford
Projektpartner
- Brüderkrankenhaus St. Josef, Paderborn
- Evangelisches Krankenhaus Bielefeld gGmbH
- Franziskus Hospital, Bielefeld
- Klinikum Dortmund gGmbH
- Klinikum Herford
- Krankenanstalten Gilead gGmbH, Bielefeld
- St. Johannes-Hospital, Dortmund
Projektträger
- AOK Westfalen-Lippe, Dortmund
- CARINA Stiftung, Herford
- Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V., Düsseldorf
- Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
- Universität Bielefeld
- Universität Göttingen
Projektdarstellung
„Case Management Psychoonkologie“ ist eine multizentrische prospektive Studie zur klinischen Angemessenheit sowie zum medizinischen und ökonomischen Nutzen psychoonkologischer Akutversorgung im stationären Sektor.
Das Projekt geht aus dem in der Abteilung für Psychoonkologie (Klinikum Herford) entwickelten „Herforder Modell“ hervor. Dieses Modell wurde unter den Gesichtspunkten der medizinischen Evidenz, der klinischen und formalen Qualität der Leistungserbringung sowie den Anforderungen des Qualitätsmanagements in den letzten Jahren zum „Case Management Psychoonkologie“ (CMP) weiterentwickelt und in der klinischen Praxis erprobt.
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Presseerklaerung NRW-Gesundheitsministerin Fischer

Größe: 26.9 KB
Ziel des Projektes „Implementierung psychoonkologischer Leistungen in Kliniken der Akutversorgung“ war es, die wissenschaftliche Evidenz mit den Anforderungen des klinischen Alltags unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben zu einem strukturierten psychoonkologischen Versorgungsprogramm zusammenzuführen, umzusetzen und unter Bedingungen der Versorgungswirklichkeit zu evaluieren.
Die Umsetzung dieses Ziels erforderte mitunter:
Definition der Merkmale der psychoonkologischen Versorgungs- und Dienstleistungsqualität, sowie verbindliche Festlegung der Leistungserbringung durch die Verwaltungsleitungen der beteiligten Kliniken.
Sicherstellung der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität in den beteiligten Kliniken.
Nachweis des klinischen Nutzens hinsichtlich der Bedarfsgerechtigkeit der Versorgung, der Angemessenheit der Leistungserbringung und der Ergebnisse psychosozialer Versorgung.
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CMP Abschlussbericht 2004 - 2006

Größe: 1.4 MB
Projektergebnisse
Ausschnitte der Ergebnisse des Projektes "Case Management Psychoonkologie" finden Sie auf unserer Homepage.
Fazit des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW vom 23. Febr. 2007:
„Das am 31.12.2006 ausgelaufene CMP-Projekt hat eindeutig belegt, dass sich ein strukturiertes psychoonkologisches Versorgungsprogramm positiv auf die betreuten Patienten auswirkt. Es hilft ihnen dabei, die psychischen Belastungen während der Krebsbehandlung besser zu ertragen. Es wird damit eine deutliche und bedarfsgerechte Verbesserung der Versorgungsqualität von an Krebs erkrankten Menschen erreicht. Die Erkenntnisse des erfolgreich verlaufenen CMP-Projektes sollen zu einer umfassenden Versorgung von Krebspatienten in Akutkliniken auf einer finanziell gesicherten Basis beitragen.“
