Das CMP-Modell
Case Management Psychoonkologie ist die strukturierte, einzelfallbezogene psychosozialen Versorgung von Krebs betroffener Menschen (Kusch & Höhl, 2005).
- Als strukturiert kann die Versorgung bezeichnet werden, da die Entwicklung des Versorgungskonzeptes, die täglich geleistete Patientenversorgung und die Sicherstellung und kontinuierliche Verbesserung der Versorgungsqualität auf expliziten, transparenten und damit nachvollziehbaren Regeln basiert.
- Als einzelfallbezogen kann die Versorgung bezeichnet werden, da jeder einzelne Patient auf Basis eines Mindeststandards der psychoonkologischen Versorgung betreut wird. Klinisch notwendige Abweichungen von diesem Mindeststandard können im Einzelfall nachvollzogen, abteilungs- und einrichtungsübergreifende Versorgungsvariationen können dargelegt werden.
- Als psychosozial ist die Versorgung zu bezeichnen, da die Betreuung der Krebspatienten durch Ärzte, Pflegekräfte, psychosoziale Fachkräfte und Psychotherapeuten erbracht wird.
Das Modell des Case Management Psychoonkologie basiert auf dem Care-Service-Science Konzept.
(vgl. Kusch, M. & Höhl, U. (2005). Das Care-Service-Science-Konzept als Grundlage des Case Management Psychoonkologie, www.igv-bochum.de)

